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Deine Rechte als Mieter bei einer Modernisierung

Kategorie: für Mieter

Deine Rechte als Mieter bei einer Modernisierung
Will der Vermieter eine Immobilie modernisieren, kann der Mieter dagegen meist nur wenig machen. Es gibt aber Ausnahmen.
Wann sprechen wir von einer Modernisierung?
Es muss sich um eine bauliche Veränderung handeln. Dazu gehört die energetische Sanierung, wie z.B. Dämmung der Fassade. Weiterhin gilt das, wenn der Vermieter die Möglichkeit hat, den Gebrauchswert der Immobilie nachhaltig zu erhöhen, wie durch einen neu angebauten Balkon oder einen Fahrstuhl. Außerdem ist es der Fall, wenn der Vermieter neue gesetzliche Vorgaben umsetzen muss – etwa Rauchmelder oder modernere Wasserzähler anbringen. Anschließend darf der Vermieter elf Prozent seiner Kosten dauerhaft auf die Miete umlegen.
Müssen Mieter die Modernisierung dulden?
Grundsätzlich ja. Ob der Mieter damit einverstanden ist oder nicht, spielt keine Rolle. Er kann aber anzweifeln, dass es sich bei der angekündigten Maßnahme tatsächlich um eine Modernisierung handelt. Denn der Vermieter muss klar zwischen Modernisierung und Instandsetzung unterscheiden.
Fassadensanierung
Wann muss der Vermieter den Mieter informieren?
Der Vermieter muss die Modernisierung drei Monate vor ihrem Beginn schriftlich ankündigen. Dabei müsse er darlegen, welchen Umfang die Modernisierungsmaßnahmen haben und wann sie beginnt.
Weiterhin sind die Zeiträume für die einzelnen Arbeiten und wie lange diese dauern mitzuteilen.
Der Vermieter muss auch die voraussichtliche Mieterhöhung angeben und er muss den Mieter auf Form und Frist möglicher Härteeinwände hinweisen.
Kann ich die Modernisierung verhindern weil mir die Wohnung dann zu teuer wird?
Nein. Der Mieter müsse vorher in Textform Einwand erheben. Dafür hat er höchstens einen Monat Zeit, nachdem der Vermieter die Modernisierung angekündigt hat.


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